Als ich mich fragte, wer Nils Treib ist

Hello Friend

Liebe Annie,

da wir gestern Abend sehr lange miteinander gesprochen haben, bin ich gar nicht mehr dazu gekommen, diese Kolumne zu schreiben. Aber so schlimm ist das gar nicht, denn somit kann ich diesen Montag nutzen, um einem Mitglied unserer liebsten britischen Familie, den Fletchers, zum heutigen dreijährigen Geburtstag zu gratulieren. Alles Gute, Buzz!

Mit dem Frühling ist in unseren Haushalt seit kurzem ein neues Sportgerät eingezogen. Das Vibrance Board (Vibrationstrainer) unterstützt meinen Fitnessprogramm, indem ich dort mindestens neun Minuten draufstehe und mich in einer hohen Geschwindigkeitsstufe durchschütteln lasse. Es ist ultimativ cool! Noch konnte ich mich zwar nicht dazu motivieren, die Übungen, die die Frau auf dem beigefügten Poster macht, nachzuturnen, aber vielleicht ändert sich das bald. Wie effektiv das dann ist, wird sich hoffentlich noch rausstellen. Weiterlesen

Lieblinge meiner Kindheit

Kinderbücher

Das Schöne am Lesen (oder dem Vorgelesen bekommen) als Kind ist, dass die Wahrnehmung jeder Geschichte ganz anders ist als von Erwachsenen. Alles ist viel größer, weiter, bunter, lebendiger, einnehmender – bedeutender. Es sind Erlebnisse, denen man zuhört und sie so aufnimmt, als wären sie wirklich passiert. Oobwohl man weiß, dass es sich um Fiktion handelt nehmen sie einen großen Stellenwert im eigenen Alltag ein. Man spricht über sie als wären es Freunde, die man im Kindergarten oder der Schule getroffen hat.
Es sind die Abenteuer und Charaktereigenschaften der Figuren, die ich – egal wie viele Bücher darauf noch folgen werden – nie vergessen werde. Ob nun der kleine Prinz, Ronja Räubertochter, die kleine Hexe oder Karlson vom Dach, ich liebe sie alle aus unterschiedlichen Gründen.
Inspiriert von Kerstins Re-Readliste habe ich mein eigenes Bücherregal durchstöbert und nach den Geschichten gesucht, die mich in jungen Jahren am meisten begeistert haben.
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We can’t be friends

„Findest du es nicht schade, wie es gelaufen ist?“, fragt mich eine gute Freundin. 
„Es ist einfach schon zu lange vorbei“, sage ich schulterzuckend, ohne die Frage wirklich zu beantworten.

Friends

Ich weiß genau, was sie meint, denn natürlich ist es schade, wenn eine Freundschaft, die man im Alter von nur elf Jahren geschlossen hat, einfach so vorbei ist. Ohne ein Wort des Abschieds. An den Tag, an dem alles begonnen hat, kann ich mich ganz grob erinnern. Es war nach irgendeinem Sportfest gewesen, als sich unsere Eltern danach noch stundenlang auf dem Parkplatz unterhalten haben. Außer, dass wir morgens das gleiche Klassenzimmer betreten hatten und es nachmittags wieder verließen, hatten wir vorher nichts miteinander zu tun. Nur das kleine Lächeln, das wir uns am darauffolgenden Morgen zuwarfen, zeigte die Veränderung. Ohne es deutlich auszusprechen, war ein Band zwischen uns entstanden, das bis zum Ende unserer Schullaufbahn halten sollte. Sie war eine meiner besten Freundinnen und damit ein wichtiger Mensch für mich.
Trotzdem kann ich mich nicht dazu durchringen mit einem „Ja, es ist schlimm.“ zu antworten. Die Zeit, in der sich alles zum Gegenteiligen entwickelt hat, dauert einfach schon zu lange an. Weiterlesen

Ich breche (meistens) keine Bücher ab.

buch-abbrechen

Wenn mehrere Buchblogger in einer Runde zusammenstehen, kommt erfahrungsgemäß eine bestimmte Frage mindestens einmal zur Sprache und wird diskutiert. Außerdem findet man in regelmäßigen Abständen einen Beitrag auf den vielzähligen Blogs. Es ist und bleibt also ein aktuelles Thema, zu dem immer wieder unterschiedliche Meinungen zusammengetragen werden. Die Frage, um die es geht, lautet: Ob man Bücher abbrechen darf? Weiterlesen

Als Träume von heute die Songs von morgen wurden

Hello Friend

Hallo Annie,

ich lache übrigens immer noch über deinen Witz mit Rea Garvey! Viel mehr freue ich mich allerdings auf den sympathischen Mann, der uns wirklich in ein paar Wochen erwartet. Erst recht, nachdem ich seinen Auftritt bei den Grammy Awards gesehen habe.
Wie sieht’s eigentlich aus, schauen wir am 22. Februar wieder die BRITs zusammen?

In dieser Woche hat mich das Buch von Alice Peterson und damit die Geschichte von Alice Martineau sehr beschäftigt. Durch Twitter bin ich zufällig auf die Veröffentlichung gestoßen und dachte zunächst, es handele sich hierbei um den ganz normalen Weg einer jungen Frau ins Musikbusiness, verpackt in einer Liebesgeschichte. Ich musste gar nicht lange nach näheren Informationen suchen, um zu erkennen, dass zwischen diesen Seiten weitaus mehr steckt. Weiterlesen