Bücherjagd zum Welttag des Buchs

Toll! Die erste Station habt Ihr schon erreicht. Glückwunsch!
Ich freue mich sehr, dass ihr an dieser Aktion teilnehmen wollt.

Unter allen, die diesen Beitrag bis Samstag, den 29. April 24:00 Uhr kommentieren, verlost Kerstin „Die Spionin“ von Paulo Coelho. Auch hier gelten ihre  Teilnahmebedingungen.

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Kerstin hat noch eine kleine Nachricht für euch dagelassen:
Wo Ihr schon mal hier seid, schaut Euch ruhig noch ein Weilchen hier um. Lauretta schreibt sehr gefühlvolle Texte, in die man sich sehr gut fallen lassen kann.

Der Hinweis, der Euch zum nächsten Buch führt, findet Ihr übrigens in Kerstins Lieblingsrezension auf meinem Blog.

Ich wünsche euch viel Glück!

Froh dabei zu sein.

Poisel

Die ersten Sonnenstrahlen, die durch die Schlitze des Rollladen blitzen. An einem neuen Tag älter und erwachsen werden. Die Hoffnung, alles erleben zu können. Aus dem Fenster auf die noch leeren Straßen blicken. Ein Kuss auf die Stirn und eine Umarmung, die einen dazu verleitet, am liebsten im Bett bleiben zu wollen. Die Geborgenheit spüren. Der Nachbar, der seine Autotüren zuknallt als hätte er mindestens zehn davon. Der Duft von warmen Waffeln, Schokosoße und frisch aufgebrühtem Tee. Sich ausgeschlafen und glücklich fühlen. Der Schlüssel, der nie da liegt, wo man ihn zuletzt gesehen hat. Der Brief, den man erhält und neue Perspektiven schafft. Der Stolz, den man für andere empfindet. Die Frage, ob man alle Zutaten für’s Abendessen zu Hause hat. Weiterlesen

Ich habe ihn geliebt.

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„Im Endeffekt ist es pure Zeitverschwendung für dich“, sagt ein Freund, dem ich gerade eine aktuelle Situation aus meinem Leben geschildert habe, und widmet mir dabei einen vielsagenden Blick.
„Es ist nicht schlimm, wenn du deine Vorstellungen in Sachen Liebe hast und diese noch nicht erfüllt wurden“, erklärt er weiter, „Es ist auch vollkommen in Ordnung, den Hoffnungen, die er sich macht, nicht nachgeben zu wollen.“
Er hat es auf den Punkt gebracht, denn eigentlich will ich diesen Typen, der derzeit versucht meine Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen, gar nicht. Zumindest nicht so, wie ich jemand anderen mal gewollt hätte.

Die Liebe ist wahrscheinlich das Thema, über das wir mit Bekannten oder besten Freunden am häufigsten sprechen. ‚Wer mit wem‘ dominiert die Klatschspalten der Zeitungen und Internetportale. Eine Datingkolumne eines Lifestylebloggers jagt die nächste, wenn es mal wieder nicht funktioniert hat. Ich habe mit dem Schreiben angefangen, weil ich liebte und schließlich liebte ich das Schreiben. Romane und unendlich viele Texte werden verfasst, um dieses Thema in all seinen Facetten zu ergründen.
Was ist es, das den Unterschied ausmacht zwischen einem Interesse, das möglichweise schnell wieder verschwindet, und dem Verliebt sein?
Wann ist man wirklich verliebt?
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Überall nur noch Fanfiction?

… oder: Wie die Grenzen zwischen literarischer und realer Welt verschwimmen.

In den letzten Wochen habe ich mich öfter gefragt, woher eigentlich die Ideen und die Inspiration vieler Geschichten kommen, die heutzutage geschrieben werden. Dabei ist mir ein Trend aufgefallen, den es in der Form vielleicht erst seit kurzem gibt. Aus Fanfictions, die es noch vor einigen Jahren nur auf Internetplattformen gab, entstehen gedruckte Bücher, die es über die Buchhandlungen bis in die eigenen Regale schaffen. Aus bereits bekannten Figuren oder Personen, die man entweder übernehmen oder charakterlich verändern kann, werden neue Zusammenhänge und Handlungsstränge konstruiert. Am Aussehen der handelnden Personen beziehungsweise ihren prägnanten Merkmalen wird meistens nichts geändert. Pinterest macht es möglich, dass man sich ein noch besseres optisches Bild machen kann. Pins von Schauspielern oder Sängern landen auf den Storyboards, die dem Leser eine genaue Ergänzung geben wie ein beschriebener Charakter zu sein hat. Und das sogar über den eigentlich geschriebenen Text hinaus. Weiterlesen

Als ich frühlingshafte Kleinstadtmomente beobachtete

Hello Friend

Liebe Annie,

nachdem die Uhr umgestellt wurde, hatte ich das Gefühl, dass sämtliche Menschen ihre Winterquartiere verlassen haben, um die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen. Besonders fiel mir das am Dienstagabend auf, da ich aufgrund einer Streckensperrung einen kleinen Umweg fahren musste, um mit dem Auto an mein Ziel zu gelangen. Noch in der Woche davor sah man niemanden in den kleinen Gässchen und auf einmal tummelten sich unzählig viele Leute, die den unterschiedlichsten Tätigkeiten nachgingen. So bemerkte ich zum ersten Mal ein kleines Café und an einer Straßenecke sah ich jemanden auf einem Mauervorsprung sitzen, der über seine Kopfhörer Musik hörte und zusätzlich mindestens zehn CDs in den Händen hielt. #Kleinstadt Weiterlesen