Die Unendlichkeit der Liebe

„Du hast gesagt, du bleibst für immer
Dass wir die Lichter sehen, bis die Musik ausgeht“
(Max Giesinger – Für immer)

Menschen begegnen sich jeden Tag, ohne anfangs zu wissen, wo es hinführt. In einer verträumten Kulisse einer Straße mit einem kleinen Café. Verabredet oder zufällig. Ihre Wege kreuzen sich ganz unromantisch auf dem Weg zur Schule, zur Uni oder zum Büro. Sie fallen einander auf, weil sie immer den gleichen Weg zusammen nehmen. Sie lernen sich auf einer Party bei Freunden oder inmitten von tausenden Menschen auf einem Konzert kennen.

Mit Hilfe eines aufrichtigen Lächeln und der passenden Hintergrundmusik. Dieser Moment, wenn kleine Funken überspringen und in ein ganzes Feuerwerk übergehen. Dann ist es Liebe auf den ersten oder zweiten Blick. Es bedarf nur diesen kleinen Auslöser und zwei Menschen sind bereit sich auf ein Wagnis einzulassen, das man noch gar nicht richtig benennen kann.Wo man sich vorher noch unsicher gegenüber stand, ist es plötzlich ganz leicht. Fast so, als bekäme man von einer unsichtbaren Kraft einen kleinen, aber entscheidenen Schups. Egal, ob von außen oder aus dem eigenen Inneren, man spürt die Sicherheit des Augenblicks.

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Leider nehmen nicht alle solcher Aufeinandertreffen diesen Verlauf. Manchmal verstreicht die Gelegenheit, dann soll es einfach nicht sein. Bei anderen stehen zu viele Versprechungen, die nicht gehalten werden können, zwischen ihnen. Dann gelingt es nicht, ohne Abstriche zu lieben, und tut einfach nur weh. Trotzdem schließt man den Gedanken an dieses Feuerwerk tief in seinem Herzen ein und vertraut darauf, dass der Zeitpunkt kommt, an dem man von neuem spüren kann, dass es Liebe gibt.
Ganz ohne die kitschige Untermalung zeigt das echte Leben immer wieder, dass es nicht nur eine Vorstellung ist, sondern diese besonderen Begegnungen wirklich existieren. Lebenswege wie die von Jane und Stephen Hawking lassen mich den Glauben an die Liebe und ihre Kraft nicht verlieren. Auch, wenn sie zwar nicht immer allen Problemen standhalten kann, ist es möglich, dass man eine Person an seiner Seite hat, die einen nicht nur begleitet sondern auch beschützt. Selbst, wenn nicht alles perfekt ist. Ohne zu wissen, wo der Lebensweg hinführt. Die Stütze des Lebens. Hand in Hand in das Unbestimmte.

Vielleicht trifft man einmal im Leben den Menschen, der einem in vielerlei Hinsicht das Leben rettet. Neben all den anderen Begegnungen, von denen man sich inspirieren lässt, fällt dieser durch Stabilität und Beständigkeit auf. Seine Liebe ist entscheidend. Entscheidend dafür, ob man lebt oder sich vom Leben mitziehen lässt.

„Where there is hope, there is life.“
(Stephen Hawking)
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