Als ich wieder anfing die Kamera zu suchen

Hello Friend

Meine liebe Annie,

seit dieser Woche suche ich wieder DIE Kamera! Schuld daran ist die Autorin dieses gewissen Romans. Du weißt, wovon ich spreche. Irgendwie habe ich schon damit gerechnet, aber dass es dann so viele Übereinstimmungen gibt, kam doch überraschend. Oder liegt es nur daran, dass man immer etwas findet, wenn man nur lange genug sucht? Es ist doch kaum möglich, dass man all diese kleinen Details aus unserem Leben aufschreiben kann, ohne uns zu kennen? Ich werde an anderer Stelle nochmal genauer darauf eingehen.
Wie lange ist es jetzt eigentlich her, als der Satz „Wo ist die scheiß Kamera?“, begleitet von deiner spontanen Tanzeinlage zu Natalie Imbruglias Song Torn, zum ersten Mal von mir gesagt wurde? Ich habe seitdem nie wieder einen Laden dieser Jeanskette betreten.

Aber es ist noch so viel anderes passiert. Als ob der Musik-Gott nicht ganz einverstanden damit wäre, ist meine konzertfreie Zeit voller neuer Musik: Max Giesinger hat die erste Single seines neuen Albums veröffentlicht, deiner Musikempfehlung von letzter Woche bin ich natürlich nachgegangen (Simple Plan haben ein grandioses Album rausgebracht!), Mikroboy haben sich kurz gemeldet und ein Video dagelassen… und von Brücken habe ich nun endlich gehört. Es ist toll, aber – wie du schon gesagt hast – das war zu erwarten. Diese außergewöhnliche Stimme hat man schon ein bisschen vermisst; umso schöner, dass sie wieder da ist.

Ach ja, die BRIT Awards haben wir uns auch noch zusammen angesehen. Das war schön, denn Preisverleihungen liebe ich sowieso. Tatsächlich haben wir unkonkrete Pläne für nächstes Jahr geschmiedet. Ich bin mal gespannt, wo wir landen werden. Noch zu gut kann ich mich an diese Bambi-Nacht, in der wir auf dem Weg zur S-Bahn waren, erinnern und du sagtest „Nächstes Jahr sind wir dabei.“. Ein Jahr später standen bei den EMAs im Publikum. Gut, dass das rückwirkend betrachtet nicht die beste Veranstaltung war, ignorieren wir an dieser Stelle mal. Aber es ist ein guter Beweis für deine Orakel-Fähigkeiten, mit Bruno Mars hat es leider bisher nicht geklappt. Die Chancen stehen auf jeden Fall nicht schlecht, dass wir nächstes Jahr ein derartiges Event besuchen, würde ich sagen.

In wenigen Tagen endet mein Rockstar-Jahr, dann ist das verfluchte Jahr der 27 überstanden. Ich bin ein bisschen erleichtert, weil ich mir das Ganze irgendwie ein wenig anders vorgestellt habe. Deswegen ich setze mehr Erwartungen in das nächste Jahr. Es ist ein Schaltjahr, das muss doch gut sein. Und 28 ist eine viel hübschere Zahl.

Außerdem war ich ein bisschen gemein zu dir, das tut mir leid! Aber es ist wirklich so, dass es zu diesem Bild aus meinem Kopf keinen Namen bedarf, weil es für mich keine Rolle spielt. Wäre es wirklich etwas, was ich erzählen könnte, hätte ich es schon getan. Da ist also nichts, was du nicht weißt.

Liebste Grüße,
Lauretta

P.S.: Doch, genau das tust du!


Wer nicht weiß, um was es geht, kann nochmal die Hello Friend-Kolume von letzte Woche auf Annies Blog lesen!

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