Als ich plötzlich Lukas Graham hörte

Hello Friend

Liebe Annie,

um es nochmal aufzugreifen: Oder nicht oder doch… Passiert das alles wirklich oder sind wir nur Figuren eines Roman, an dem seit Jahren geschrieben wird?
Nun gut, offenbar bist du wieder von dem sagenumwobenen Ausflug nach Hamburg heimgekehrt. Vielleicht kannst du der Stadt ein anderes Mal eine zweite Chance geben, wenn der Reiseführer im Bus nicht die ganze Zeit Vergleiche zu deiner Traumstadt zieht. Denn natürlich ist klar, dass damit keine andere Stadt mithalten kann.
Da wir uns mitten im Osterwochenende befinden, wünsche ich dir und deiner Familie, bevor ich diesen Brief richtig beginne, Frohe Ostern! Ich hoffe ja, dass du nicht wieder Schokoladen-Ostereier vom Balkon in den Garten wirfst, weil das die schnellste Möglichkeit ist, sie zu verstecken.

Das wunderbare Konzert von Hurts klingt immer noch in meinen Ohren und meinem Herzen nach. Deswegen vermute ich sehr stark, ich war dabei. Die Erinnerungen fühlen sich real an und die Fotos auf meinem Handy bestätigen es ebenfalls.
Der Ohrwurm meiner Woche kommt jedoch von einem Musiker aus Kopenhagen, der für dich ein alter Bekannter ist. Du hast ihn sogar schon live gesehen und wolltest mir danach weiß machen, es wäre der perfekte Mann für mich. Ich war eher anderer Meinung. Na, weißt du, wen ich meine? Natürlich Lukas Graham und das dazugehörige Lied ist Take The World By Storm:

There’s got to be more than this
Gotta figure out how to jump the wall
I wanna live and learn
Don’t matter if I land or if I fall

Es passt genau zum Frühling und motivierte mich.
Du weißt, ich wollte ihn nicht mögen, wirklich nicht. Vehement und nachdrücklich habe ich mich dagegen gewehrt, indem ich ihn und seine Musik so gut ich konnte ignoriert habe. Egal, was du gesagt hast. Doch jetzt hat der zusammengestellte Mix der Woche bei Spotify dazu geführt, dass ich doch irgendwie an einigen seiner Lieder hängengeblieben bin.
Dort tauchte nämlich What Happened To Perfect auf. Die Stimme, der Text; es gelang mir nicht, das Lied wegzuschalten. Also habe ich seinem aktuellen Album eine Chance gegeben und zwei bis drei weitere musikalische Schätze gefunden. Der Rest hat mir dann aber überhaupt nicht gefallen.
Im Laufe des Tages könnte Lukas Graham seinen Platz in meinem Ohr jedoch schon wieder räumen müssen, denn ich habe gerade das neue Video zu Roulette von Max Giesinger entdeckt. Was soll ich sagen? Verwunderlich ist es nicht, aber ich bin musikalisch verliebt! In zwei Wochen werde ich dann wohl ausführlich von seinem neuen Album erzählen müssen.


Nachdem es dieses Jahr recht zügig gegangen ist mit der Akkreditierung steht nächste Woche die Planung zur Musikmesse an. Gibt es schon ein vollständiges Programm? Und wer spielt eigentlich auf diesem Musik Festival? Ich sollte mich informieren.
Auf jeden Fall weiß ich, dass es wie jedes Jahr einiges für uns zu entdecken gibt und wir eine Menge Spaß haben werden.

Am Donnerstag war ich außerdem im Theater und habe dort eine Inszenierung des Kollektiv Rohtheaters angesehen: Die beste aller möglichen Welten. Eindrucksvoll wurde anhand von Videosquenzen, die mit Musik unterlegt waren, ein kritischer, teils ironischer und absolut ehrlicher Blick auf die bestehende und vielleicht zukünftige Weltordnung gelegt. Nicht nur einmal wurde man als Zuschauer auf Offensichtliches hingewiesen und zum Nachdenken angeregt. Es war für mich anfangs nur nicht ganz leicht den Einstieg in das Science-Fiction-Szenario zu finden. Währenddessen wurde Samuel Koch, der daran beteiligt war, fast eine ganze Stunde lang in einem dieser Astronaten-Übungsgeräte zur Schwerelosigkeit im Kreis herumgeschleudert. Mir war schon vom Zuschauen schwindelig und er hat dabei noch einen Text aufgesagt.

Ach ja, in meinem Kopf entstehen viele Geschichten. Erst gestern hat sich wieder eine neue Idee entwickelt, die ich ein bisschen ausführlicher in meinem Notizbuch festgehalten habe. Aber, bevor ich mich intensiver damit beschäftige, schreibe ich erstmal die Paula-Story weiter. Sie wartet schließlich schon lange darauf. Ich hoffe, ich kann dir bald etwas zum Lesen geben. Gewiss wird niemand mehr Karaoke singen. Dass überhaupt niemand mehr singt, kann ich jedoch nicht versprechen.

Österliche Grüße,
Lauretta

P.S.: Sieht ganz so aus als wäre man im Hause Fletcher fleißg am Schreiben gewesen. Es wird ein spannendes Lesejahr. Die Bücher stehen ganz oben auf meiner Wunschliste und werden mit dem Erscheinen sofort gekauft und gelesen. Ich freue mich außerdem sehr auf die weiteren Erlebnisse von Sophie und Billy, die uns dann schon im Juni erwarten!


Was Annie letzte Woche alles in Hamburg passiert ist und was es sonst so Neues gab, lest ihr in der Kolumne von letzter Woche!

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