Als Deutschland doch nicht Europameister wurde

Hello Friend

Liebe Annie,

dieses Woche verspätet sich mein Brief an dich ein wenig, da ich noch einer „Großveranstaltung“ bei uns im Ort beiwohnen musste.
Nun ist es schon eine Woche her, dass wir zu den Klängen unserer liebsten französischen Band getanzt haben. Es war nicht nur ein Abschied, immerhin konnten wir uns gleichermaßen an schöne Zeiten erinnern. Wir haben uns sehr wohlgefühlt, auch wenn die Distanz zu damals deutlich spürbar war. Bewusst wurde mir an diesem Abend jedoch, dass das angenehme Gefühl, wenn wir gemeinsam mit unserer Lieblings-Julie solch eine Veranstaltung besuchen, nicht von der Umgebung abhängt.

Wie sieht es beim Fußball aus? Traurig, wir sind raus! Die italienische Mannschaft konnten unsere Spieler noch in einem nervenaufreibenden Elfmeter-Krimi besiegen, Frankreichs neuen Superstar Antoine Griezmann war leider nicht aufzuhalten und so schoss er Deutschland mit zwei Toren aus dem Wettbewerb.
Jetzt heißt es: Tränen trocknen, das Handspielregelwerk nochmal ganz genau lesen und neue Träume zur WM 2018 ins Auge fassen. Potenzial hat diese Mannschaft definitiv gezeigt.
Und wer wird jetzt Europameister? Frankreich natürlich! Wenn das eigene Team im Halbfinale scheitert, dann nur gegen den eigentlichen Gewinner. Ich drücke morgen definitv dem Gastgeberland die Daumen.

Eine Umfrage des Radiosenders FFH, welcher EM-Hit den Befragten am besten gefallen hat, hat ergeben, dass Max Giesinger mit seiner neu aufgenommenen Version von 80 Millionen auf Platz 1 gelandet ist und damit vor Mark Forster liegt. Kein Wunder also, dass das Konzert einfach ausverkauft ist.

Am Mittwoch war ich im Kino und habe mir die Literaturverfilmung von Ein ganzes halbes Jahr angesehen. Vermutlich habe ich mich seit Harry Potter nicht mehr so sehr auf einen Kinofilm gefreut. Der Roman von Jojo wird immer eines meiner Lieblingsbücher bleiben und nun ist es ebenfalls einer meiner Lieblingsfilme geworden. Es war so schön! Eine bessere Besetzung als Emilia Clarke und Sam Claflin in den Hauptrollen hätte man gar nicht finden können. Generell sind alle Rollen fanstatisch besetzt worden und für diese knappen zwei Stunden wurde vieles von dem, was man im Buch gelesen hat, auf die große Leinwand projiziert. Das war ein sehr schönes Gefühl, mehr hätte ich mir für diesen Film nicht wünschen können. Man hat sich auf den wesentlichen Handlungsstrang beschränkt und alle Nebenhandlungen weggelassen, die für den gezeigten Aspekt der Geschichte nicht relevant waren. Absolut gelungen. Am liebsten würde ich den Film nochmal sehen.

 

Cobain Buch

Auf mein Buch der Woche bin ich erst gestern zufällig aufmerksam geworden, da es nächsten Donnerstag erscheint. Zugegeben, der Titel ist ausschlaggebend: Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm von Jessie Ann Foley. Es ist nicht nur eine Zeitreise ins Jahr 1993, als Nirvana noch auf den Bühnen dieser Welt standen, sondern ebenfalls ein Roadtrip von Irland nach Rom. Maggie bekommt von ihrem Onkel, der kürzlich verstorben ist, zwei Tickets für ein Nirvana-Konzert vererbt. Doch zusätzlich erhält sie einem Brief, der sie dazu auffordert, jemanden mitzunehmen, den sie wirklich liebt. Selbstverständlich weiß sie, wen sie mitnimmt und damit beginnt die Reise. Klingt spannend, oder? Ich muss es einfach lesen!

Hab eine schöne Zeit,
Lauretta

P.S.: Du hast mir als Wiedergutmachung ja leckere Muffins mitgegeben! Das entschädigt dein vernachlässigendes Verhalten.


Was letzte Woche passiert ist, als Annie und ich zusammen in Mainz waren, erfahrt ihr in der Hello Friend-Kolume auf Annies Blog.

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