Menschen, die ich gerne treffen würde #4 – weibliche Autorinnen

Als ich diese Art von Liste zur Literatur zum ersten Mal erstellt habe, ist mir im Nachhinein aufgefallen, dass ich bis auf Giovanna Fletcher nur männliche Autoren ausgewählt habe. Deswegen ist es nun an der Zeit, den Fokus auf die weiblichen Autorinnen zu legen, die sich in der letzten Zeit in mein Herz geschrieben haben.

 

Colleen Hoover
Ihre Romane lassen sich noch gar nicht so lange in meinem Bücherregal finden, Weil ich Layken liebe habe ich im Dezember des letzten Jahres gelesen. Zwei weitere Geschichten später muss ich eingestehen, dass sie eine Autorin ist, die mich – egal auf welche Weise – emotional involviert. Dass ich ein Buch von ihr lese und mit dem Gedanke „War ganz nett“ aus der Hand lege, passiert nicht. Ich fühle mit den Charakteren, der Handlung, den überraschenden oder zu erahnenden Wendepunkten oder der Schreibweise. Gleichermaßen positiv wie negativ bewegen mich ihre Plots und bringen mich dazu, es entweder zu lieben oder mir zu wünschen, dass die letzte Seite sehr bald gelesen ist.

 

Mona Kasten
Durch ihre Schattentraum-Triologie bin ich auf sie aufmerksam geworden. Sie begeistert mich auf Twitter, Youtube und in ihren Romanen mit ihrer positiven Art. Während des Lesens hatte ich immer das Gefühl, sie würde mir gegenübersitzen und selbst die Geschichte erzählen. Ich weiß nicht mehr, wie mir der Gedanke kam, aber ich habe den Eindruck zusammen mit Mona ein Konzert zu besuchen, wäre ein sehr lustiger Abend.
Auf charmante Art motiviert sie mich sogar selbst mehr zu schreiben und mir einen Roman als realistisches Ziel zu setzen.

 

Bianca Iosivoni
Sie muss aus einem einzigen, ziemlich simplen Grund auf diese Liste: New Adult ist ein Genre, von dem ich mich anscheinend nicht fernhalten kann, das bisher dennoch keinen guten bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen konnte. Bis Biancas Roman Was auch immer geschieht Anfang des Monats erschien. Schon nach dem ersten Satz war ich von der Protagonistin Callie begeistert und auch Keith konnte mich schnell von seinem Charakter überzeugen. Dass Bob Morley als sein optisches Vorbild diente, tut das Übrige.
Nicht nur oberflächlich bin ich begeistert von dieser Geschichte. Die Handlung und die Charaktere sind vielseitig, überraschend, fesselnd und auch mal amüsant. Die Dialoge waren natürlich, nicht aufgesetzt oder übertrieben. Eine gut durchdachte Handlung mit einigen Überraschungen führt dazu, dass ich kein einziges Mal genervt war. Ich war fast traurig, als es vorbei war und hätte gerne noch viel mehr gelesen. In diesem Roman konnte mich jedes Wort davon überzeugen, dass es genau richtig an diesem Ort ist.

 

Jojo Moyes
Viel muss ich über diese Autorin wohl nicht sagen, denn, ob man sie nun mag oder nicht, kennt man mindestens einen ihrer Buchtitel. Ich habe viele davon gelesen. Mit Ein ganzes halbes Jahr hat sie meine Gefühlswelt durcheinander gewirbelt, mich zum Lachen gebracht, während ich weinte. Noch nie hat mich das Ende eines Buches so mitgenommen und gleichzeitig so zufrieden gestimmt. Mein Herz wird wohl für immer ein wenig gebrochen sein, dafür allerdings um bezaubernde Charaktere bereichert, die mich weit über die gelesene Zeit hinaus begleiten werden.

 

Diana Gabaldon
Sie hat Claire und Jamie erfunden und mir damit mehr als nur ein Geschenk gemacht.

giphy.gif

Bildquelle: Giphy.com

Außerdem ist sie bisher die einzige Autorin, von der ich mir wirklich ein signiertes Buch wünschen würde.

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2 Gedanken zu “Menschen, die ich gerne treffen würde #4 – weibliche Autorinnen

  1. Hallo Lauretta,
    da kann man mal sehen, dass an den Artikel darüber, wie „männlich“ der Literaturbetrieb ist, doch etwas dran ist, wenn selbst Dir als weiblicher Vielleserin spontan fast nur männliche Autoren einfallen. Und das obwohl die meisten Bücher doch eine überwiegend weibliche Leserschaft haben.
    Von Deiner Liste habe ich bislang nur etwas von Jojo Moyes gelesen. Aber Diana Gabaldon steht auch schon im Regal.
    Am liebsten würde ich mich mal einen Abend mit Elizabeth Gilbert unterhalten. In „Eat, Pray, Love“ und „Das Ja-Wort“ steckt soviel Lebensklugheit. Ich denke, mit ihr kann man gut über Lebensentwürfe und die Prioritäten im Leben diskutieren oder auch einfach nur die schönen Seiten des Lebens genießen.
    Alles Liebe. Kerstin

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Kerstin,

      Diana Gabaldon kann ich nur wärmstens empfehlen. Gerade für dich sind wahrscheinlich auch einige der starken Frauenfiguren in dem Roman interessant.

      Von Elizabeth Gilbert habe ich noch gar nichts gelesen. Ich habe mir zwar immer vorgenommen wenigens mal den Film „Eat, Pray, Love“ anzusehen, bin jedoch nicht dazu gekommen. Vielleicht sollte ich das wirklich bald mal nachholen.

      Liebe Grüße,
      Lauretta

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