Als die Wildcats zehn Jahre später immer noch tanzten

Hello Friend

Liebe Annie,

du sangst also Teenage Dirtbag, Tom Fletcher klimperte zum Wochenstart eine Ballade der Backstreet Boys auf dem Klavier und Disney Channel feierte am Wochenende das Jubiläum von High School Musical. Am Freitag liefen Teil 1 und 2 über den Bildschirm, gestern folgte das große Finale. Zehn Jahre ist es also her, dass Zac Efron sich mit seinem modernen Topfschnitt, einem süßen Lächeln und außerordentlichen Dancing Skills in unsere Herzen tanzte. Heute ruft er ja bekanntlich gerne mal bei dir an und fragt nach Wasser. #Zugfahrgeschichten

Die Einladung, die Filme nochmal zu schauen, habe ich natürlich gerne angenommen. Jedoch hatte ich so vieles schon wieder vergesssen, dass es auch das erste Mal hätte sein können. Früher mochte ich sie sehr gerne, rückblickend ist es ebenfalls super witzig gewesen. Manches fällt einem doch erst auf, wenn man aus dem Alter raus ist. Zum Beispiel die boybandartigen Choreographien. Außerdem ist mir früher nie aufgefallen, dass es zwar fortlaufende Filme sind, die allerdings einen komplett identischen Handlungsaufbau haben. Das verhindert allerdings nicht, dass man fantastische Laune beim Anschauen bekommt und immer irgendeine Ausage mitnimmt. Zum Beispiel: Alles ist gut, wenn du die Musik überall hin mitnimmst und immer zu einem spontanen Tänzchen bereit bist. Wie im wahren Leben also.

Musikalisch war das an diesem Wochenende noch nicht ausreichend, denn am Freitag haben gleich zwei meiner Lieblungskünstler ihre neuen Songs veröffentlicht: Clueso und Tim Bendzko. Etwas, worauf ich mich schon länger sehr gefreut habe. Du kannst dir also vorstellen, dass meine Playlist im Moment doch sehr überschaubar ist und vor allem in Dauerschleife läuft.

Lesetechnisch war ich diese Woche genauso schlecht unterwegs wie in der letzten Kolumne. Ich habe Vielleicht mag ich dich morgen von Mhairi McFarlane angehört und bin in diesem Hörbuch dem wahrscheinlich unsympatischsten Protagonistenpaar seit langem begegnet.
Das große Thema, neben der üblichen locker leichten bis dramatisch aufgebauten Liebesgeschichte dieses Genres, ist Mobbing. Etwas, was wohl jeder von uns in irgendeiner Weise kennt. Grundsätzlich bin ich absolut dafür, dass man es in Romanen anspricht, aber vielleicht sollte man es mit etwas aussagekräfigeren Figuren machen. Ansonsten ist es wirklich schade und einfach mühsam, sich damit zu beschäftigen. Die Problematik ist (mehr oder weniger) schwerwiegend, doch man braucht Protagonisten, die dahinter stehen und nicht nur Oberflächlichkeiten verkörpern.
Zudem heißt der männliche Protagonist James Fraser. Dieser Name ist besetzt und somit gibt es nur eine Romanfigur, die ich mit diesem Namen akzeptieren kann. Und die designt keine seltsamen Apps über virtuelle Ausstellungen frühhistorischer Persönlichkeiten, sondern rennt im 18. Jahrhundert im Schottenrock durch die Highlands.

Die Geschichte dieses bekannten und sehr geschätzten Jamie Fraser kann man ab nächsten Mittwoch bei seinem Versuch, zusammen mit Claire seine Zukunft zu verändern, weiterverfolgen. In dieser Staffel möchte ich versuchen, während des Anschauens mitzutwittern. Mal sehen, wie gut das funktioniert. Vielleicht scheitere ich auch daran, dass ich nicht gelichzeitig lesen, schreiben und zuschauen kann.

Dass ich die letzten Tag trotzdem mit einer guten Geschichte verbracht habe, verdanke ich der Austrahlung des ersten Maze Runner Films – Die Außerwählten im Labyrinth. Dabei lernte ich das sehr beliebte Zweiergespann Dylan o’Brien und Thomas Brodie-Sangster kennen. Nun, vielleicht sollte ich besser sagen, ich habe nun endlich mal einen Namen zu dem kleinen blonden Jungen, der mir ständig in irgendwelchen Filmen oder Serien begegnet und mittlerweile gar nicht mehr so klein ist. Dylan O#Brien kennt man ja.
Das Hörbuch, grandios eingelesen von David Nathan, hat mich zusätzlich begeistert. Jetzt brauche ich ganz schnell die anderen beiden Teile, da ich unglaublich neugierig geworden bin, wo diese Handlung hinführt.

Ganz im Sinne dieses Wochenendes verabschiede ich mich mit den Worten:
Once a Wildcat. Always a Wildcat.

Lauretta


Annie war letzte Woche auf dem einzigen Deutschlandkonzert von ihrer Lieblingsband Good Charlotte (für alle, die es immer noch nicht mitbekommen haben). Was sie dort alles erlebt hat, berichtet sie in ihrer letzten Hello Friend-Kolumne auf ihrem Blog.

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Ein Gedanke zu “Als die Wildcats zehn Jahre später immer noch tanzten

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