Als ich mich auf die Suche nach Inspiration begab

Hello Friend

Liebe Annie,

ich hoffe, du hattest genug Zeit, um dein Geisterhaus-Trauma zu verarbeiten? Was man die sogenannte „Kerb“ nennt, hat dieses Wochenende bei uns Halt gemacht (vermutlich ohne solch eine verstörende Attraktion). Deswegen habe ich die Familie weggeschickt, um dir entspannt schreiben zu können.

In der letzen Woche habe ich auf die unterschiedlichsten Arten versucht, mich für eine Kurzgeschichte, die ich schreiben wollte, inspirieren zu lassen.
Zunächst habe ich mir einen Pinterest-Account angelegt, da ich von allen Seiten immer wieder höre, dass es für Schreibaktiviäten gerne genutzt wird. Nachdem ich mich ein bisschen durch fremde Pinnwände, Vorschläge und eigene Suchbegriffe geklickt habe, habe ich beschlossen, dass es mir gefällt und eigene (geheime) Pinnwände angelegt – sehr viele. Jetzt habe ich also mehr Ideen, als ich im Moment schreiben kann. Deswegen bleibe ich zuversichtlich, dass ich nach der Inspiration auch die richtigen Worte für meine Geschichte finde und du sie spätestens in den nächsten Tagen lesen darfst (musst).

Colleen Hoover hat diesen Schritt schon hinter sich, denn ihre Romane sind Bestseller und jedes weitere wird genau als solcher gehandelt. Am Mittwoch bin ich ihr in unserem Lieblings-„Da werden deine Träume wahr“-Hugendubel im Zuge ihrer Deutschland-Tour zum neuen Roman Zurück ins Leben geliebt begegnet. Zusammen mit Bärbel Schäfer hat sie ein paar sehr lustige und interessante Dinge erzählt und später geduldig alle Bücher signiert. Im Gegensatz zu anderen hatte ich genau ein Buch dabei (das ich noch nicht mal gelesen habe). Wir standen sehr weit hinten in der Schlange und es wurde an uns herangetragen, dass sich einige Leute wohl ihr Gesamtwerk signieren ließen und mehr als zehn Bücher dabei hatten. Naja, wer es braucht…
Für mich zählte viel mehr, dass sie sich als sehr erfrischende und netten Autorin präsentiert hat, und in einem entspannten Gespräch von ihrem, in ihren Augen langweiligen Leben erzählte.

Sobald es um Inspiration geht, darf die Quelle #1 natürlich nicht fehlen. Aus Great Britain erreichten uns einige musikalische Neuheiten und es stellte sich heraus, dass ich wirklich wirklich (viel zu) leicht zu begeistern war. Ich schätze, du möchtest vermutlich nichts mehr von meiner neugefundenen Songliebe zu Niall Horans This Town hören? Ich eigentlich auch nicht. Zur neuen Single von Busted On What You’re On kann man auch nur sagen, dass es sie eben gibt und gut gemacht ist.
Doch einen ganz besonders rührenden Moment verschaffte mir kein geringerer als Nick Howard mit der Akustikversion seines neuen Songs Carry You. Also habe ich es kurzer Hand zum absoluten Highlight des Musikexports von der Insel auserkoren. Doch von diesem zauberhaften musikalischen Werk lässt man sich am besten einfach selbst überzeugen:


Mit Liebe im Herzen konzentriere ich mich nun weiter aufs Schreiben und melde mich demnächst wieder bei dir,
Lauretta

 


Annies traumatischen, geisterhaften Erlebnisse von letzter Woche sind in ihrer Hello Friend-Kolume nachzulesen.

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Ein Gedanke zu “Als ich mich auf die Suche nach Inspiration begab

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