Als ich The Kooks wiederentdeckte

Hello Friend

Liebe Annie,

ich entschuldige mich nun auf offiziellem Wege nochmal bei dir, dass du vor zwei Wochen zu tiefst betrübt und letztendlich vergebens auf die Kolumne gewartet hast. Ich habe wirklich versucht etwas nettes zu schreiben, kam aber zu keinem akzeptablen Ergebnis.
Dafür gibt es dieses Mal einiges, was ich nicht unerwähnt lassen kann.

Vielleicht fange ich gleich mal mit dem für dich unangenehmsten an, dann kann es nur noch besser werden. Nachdem ich in den letzten paar Wochen überwiegend die beiden großartigen neuen Lieder von Ed Sheeran gehört habe, werde sie seit Freitag von einem weiteren Lied ergänzt: Love Me Better von James Blunt! Er ist zurück, auch bald mit einem neuen Album.
Ich weiß natürlich, dass dich das überhaupt nicht erfreut, weil du es lieber hast, wenn er nicht singt. Aber ich fand diese Zeile, seines neuen Songs wirklich witzig:
„Would have said you’re beautiful but I’ve used that line before“
Der Rest des Songs ist genauso schön und gefällt mir sehr. Irgendwie habe ich die Hoffnung, ihn irgendwann live zu sehen, doch nicht aufgegeben. Allerdings steht Ed Sheeran erstmal auf der Prioritätenliste definitiv weiter oben!

Während du in der letzten Woche mal wieder im schönen London verweiltest, habe ich eine britische Band wiederentdeckt, zu der ich vor zehn Jahren tanzte. Diese eine Band, bei der nur ein Song ausreichte, um ein Stückchen meines Herzens für immer zu erobern: The Kooks. Mit dieser Musik sind so viele Erinnerungen verbunden, dass sie diesen Teil immer beanspruchen werden.
Eigentlich dachte ich, dass sie gar nicht mehr zusammen Musik machen würden, allerdings stellte sich heraus, dass sie pünktlich zum elfjährigen Bandjubiläum auf eine große Tour gehen. Wie es für mich typisch ist, habe ich das zu dem Zeitpunkt herausgefunden, als schon das letzte Ticket verkauft war. Dennoch könnte es möglich sein, dass dies nicht ihre letzte Tour ist und sie sogar bald mit neuer Musik zurückkommen. Sollte das wirklich passieren, freue ich mich sehr darauf. Bisher begnüge ich mit den vorhandenen vier Alben und tanze dazu durch den Alltag.

Seit die Sonne wieder scheint, habe ich mich in gewisser Weise mit dem Winter versöhnt. Ohne Schnee und Eis sind diese super kalten Tage eigentlich richtig schön und lassen sich bei einem Spaziergang sogar genießen.
An einem solchen, extrem kalten Tag musste ich allerdings erst einmal ausmisten. Es gibt da dieses Sideboard, in das ich seit Jahren alle möglichen Sachen „zwischenlagere“, von denen ich nicht genau weiß, wo sie sonst hin sollen. Das hatte zur Folge, dass ich teilweise überhaupt nicht mehr wusste, was sich überhaupt darin befand. Vor etwa einer Woche kam ich dann zu dem Schluss, dass ich genau diesen Stauraum gerne für etwas anderes nutzen würde. Also wurde ausgeräumt und wirklich alles, von dem ich der Meinung war, es nicht mehr zu benötigen oder die Jahre über nicht vermisst hatte, landete im Mülleimer. Darunter Unmengen von Flyern und Stickern derjenigen Bands, die es schon lange nicht mehr gibt. Zum Schluss hatte ich das Gefühl, ich hätte mein halbes Leben weggeschmissen. Nichtsdestotrotz fühlt es sich gut an, den ganzen Krempel los zu sein. Eventuell sollte ich damit anfangen, früher etwas wegzuschmeißen.
Die Hörbuch-Version des aktuellen Romans Das Seehaus von Kate Morton unterhielt mich bei dieser Aktion bestens. Zuerst fand ich den Einstieg in die Handlung zwar etwas kompliziert, habe mich aber nach einer Weile gut hineingefunden. Es werden die Erlebnisse von drei verschiedenen Frauen auf zwei Zeitebenen beschrieben. Diese sind kompliziert und ineinander verstrickt, sodass es nicht nur einen Handlungsstrang gibt, dem nachgegangen wird. Jeder hat seine eigene Geschichte und nichts wird ausgelassen. Es wurden immer wieder neue Möglichkeiten zur Auflösung gegeben, die dann zwar nicht ganz falsch waren, dennoch nicht die wahren Gegebenheiten enthüllten. Keine Minute davon war langweilig und dieser Roman ist jetzt schon definitiv eines meiner Jahreshighlights. Für jeden, der verworrene Familiengeschichten mag, eine absolute Lese- oder Hörempfehlung!

Mein Wochenhighlight, das ich dir unbedingt zeigen muss, kommt jedoch von einem anderen Tom, als es sonst für diese Kolumne üblich ist. Tom Felton (dessen optischer Unterschied zu Tom Fletcher minimal ist) hat bei Instagram dieses Video gepostet. Es ist so entzückend und sympathisch und einfach nur toll!

Queen of hugs, sweet Juniper #hpcelebration #thegirlwholived

A post shared by Tom Felton (@t22felton) on

Außerdem habe ich für meine beiden Blogkategorien Federleicht und unsere schöne Hello Friend-Kolumne Playlisten auf Spotify erstellt. Somit kann jeder, der gerne möchte, die angesprochenen oder zitierten Lieder gleich parallel beim Lesen anhören.
Folgt mir dort gerne! (Links am Ende des Beitrags.)

Liebe Grüße,
Lauretta


Wie viel Spaß die beste Annie mal wieder in London hatte und wer ihr ein ganz besonderes Lächeln geschenkt hat, erfahrt ihr in der Hello Friend-Kolumne von letzter Woche.

Bild zur Playlist

Mit einem Klick direkt zur Playlist „Federleicht“ auf Spotify

Bild zur Playlist

Mit einem Klick direkt zur Playlist „Hello Friend“ auf Spotify

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Ein Gedanke zu “Als ich The Kooks wiederentdeckte

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