Kann das weg oder wird das noch gebraucht?

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Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich den Sommer dieses Jahres wirklich vermissen werde. Denn es war einer von denen, an die ich mich immer erinnern werde. Nicht nur, weil es der letzte meiner 20er Jahre war, sondern weil er wirklich schön war. Die letzten Monate waren voller kleiner Überraschungen und vieler neu erlebter Momente, die mich mit ihrem Charme wieder eingefangen haben. Hinzu kommen all die tollen Menschen, mit denen ich diese Erlebnisse geteilt habe.
So sehr ich mir auch ein paar Tage mehr Sommer wünschen würde, bin ich viel zu sehr ein Herbstmädchen, um es nicht zu genießen, dass der Herbst endlich wieder da ist. Ich koste die kühlen Tage mit Spaziergängen durch die farbenfrohe Landschaft aus, selbst wenn der Wind die perfekt geföhnten Haare zerstört. Weiterlesen

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Dunkirk.

Die Kino-Aufgabe meiner Bucket List lautet: Gehe in einen Film, den du eigentlich nicht in Erwägung ziehen würdest.

Filme, für die ich normalerweise sofort ins Kino stürme, sind Verfilmungen eines Romans von Nicholas Sparks oder irgendeine andere witzig-romatische oder dramatische Liebesgeschichte. Mal mehr, mal weniger Kitsch, sodass ich mich am Ende gut unterhalten fühle. Kriegsfilme gehören eigentlich nicht zu dieser Kategorie. Deswegen war mein Entschluss, Dunkirk unbedingt sehen zu wollen, relativ spontan und wurde großzügig durch meine guten Erfahrungen mit Baby Driver (ebenfalls eine Art von Handlung, der ich sonst keine Beachtung schenke) begünstigt. Weiterlesen

Walking on Sunshine.

Dass Frauen von Schuhen magisch angezogen werden, sagt das Klischee. Bei mir ist schlichtweg das Gegenteil der Fall. Denn, wo andere ein ganzes Zimmer voller Schuhe haben, habe ich ein Paar, das ich immer trage. Schuhe, die mir gefallen, befinden sich meistens an den Füßen anderer Menschen. Um etwas Passendes für mich zu finden, können schon mal ein paar nervenaufreibende und frustrierende Tage in extrem vielen Schuhgeschäften vergehen. Manchmal wird sogar eine Tragödie in mehreren Akten daraus. Doch ist dieses eine Schuhexemplar endlich gefunden, besteht eine Bindung für die Ewigkeit. Oder eben solange, bis die Sohle ausgelaufen ist, der Schnürsenkel abreißt oder ich sie einfach nicht mehr sehen kann. Dann nützen sie nur noch etwas für Spaziergänge am Strand. Weiterlesen

Sommerträume und Feuerwerke.

In einem meiner letzten Posts bei Instagram habe ich beschrieben, dass ich versuchen möchte, ein bisschen gelassener durch die heißen Tage zu gehen. Tatsächlich funktioniert das mit der Gelassenheit erstaunlich gut. Der Sommer bleibt nicht ewig und ich weiß ganz sicher, womit ich ihn nicht verbringen möchte. Denn im Grunde wurde mir in diesen Wochen bewusst: Das ganze Gemeckere macht einfach nur müde, mehr als die Hitze es sowieso schon tut. Es ist zu heiß, zu kalt, zu viel Regen, zu wenig Wind – nie wird es recht sein. Und warum sollte man diese ganze Energie mit etwas verschwenden, was sich überhaupt nicht ändern lässt? Da fällt einem doch sicher wichtigeres ein. Weiterlesen

Märchen schreibt die Zeit in des Dichters Kleid

… die Schöne und das Biest.

Es ist mit Abstand eines meiner liebsten Märchen und (neben Der König der Löwen) mein Lieblingsfilm von Disney. Umso mehr freute es mich, als bekannt wurde, dass es, nachdem Disney 1991 eines seiner unvergesslichen Meisterwerke schuf, eine neue Verfilmung geben sollte. Es ist genau diese Liebesgeschichte, die mich schon mein ganzes Leben begleitet. Als Kind sah ich den Zeichentrickfilm, als Jugendliche mehrmals verschiedene Versionen des Musicals. Was vor mehreren tausend Jahren als Volksmärchen begann, wurde von Villeneuve und später von Beaumont aufgegriffen und weltberühmt. Zu oscarprämierten Liedern wird gesungen und getanzt, was der Handlung den bereits bekannten Disney-Charme verleiht. Die Protagonisten stahlen sich einen Platz in meinem Herzen, doch für viele weitere war ebenfalls Platz. Zum Beispiel der selbstsüchtige Gaston und sein Begleiter Lefou, die nicht immer durch Intelligenz auf sich aufmerksam machten. Oder der ideenreiche Kerzenleuchter Lumière und die knauserige Standuhr Von Unruh, deren Freundschaft sich in ihren endlosen Unstimmigkeiten zeigt. Nicht zu vergessen der kleine verspielte Tassilo. All diese Charaktere machen die Geschichte zeitlos und lebendig. Oft fragte ich mich, wie es wohl wäre, wenn unsere häuslichen Gebrauchsgegenstände ein Eigenleben hätten? Weiterlesen