Als ich kein Fan sein wollte

Hello Friend

Liebe Annie,

Taylor Swift is back on Spotify! Das war die dominierende News meiner Twitter Timeline, die ich nur mit mäßigem Interesse überscrollte. Mir hat sie auf dieser großen Musikparty noch nie gefehlt, aber für alle, die sie dort vermisst haben, ist das selbstverständlich etwas erfreuliches. Ich hingegen höre inzwischen lieber das aktuelle Soloalbum von Harry Styles.  Weiterlesen

Überall nur noch Fanfiction?

… oder: Wie die Grenzen zwischen literarischer und realer Welt verschwimmen.

In den letzten Wochen habe ich mich öfter gefragt, woher eigentlich die Ideen und die Inspiration vieler Geschichten kommen, die heutzutage geschrieben werden. Dabei ist mir ein Trend aufgefallen, den es in der Form vielleicht erst seit kurzem gibt. Aus Fanfictions, die es noch vor einigen Jahren nur auf Internetplattformen gab, entstehen gedruckte Bücher, die es über die Buchhandlungen bis in die eigenen Regale schaffen. Aus bereits bekannten Figuren oder Personen, die man entweder übernehmen oder charakterlich verändern kann, werden neue Zusammenhänge und Handlungsstränge konstruiert. Am Aussehen der handelnden Personen beziehungsweise ihren prägnanten Merkmalen wird meistens nichts geändert. Pinterest macht es möglich, dass man sich ein noch besseres optisches Bild machen kann. Pins von Schauspielern oder Sängern landen auf den Storyboards, die dem Leser eine genaue Ergänzung geben wie ein beschriebener Charakter zu sein hat. Und das sogar über den eigentlich geschriebenen Text hinaus. Weiterlesen

Ich gehe, um wiederzukommen.

Federleicht: Anpassungsfähig

Über sieben Jahren lang fand man mich als Zuschauerin vor den Konzertbühnen in der Umgebung. Doch in der letzten Zeit ist es weniger geworden. Stetig hat sich die Lustlosigkeit eingeschlichen. Manchmal war ich auf einem Konzert, obwohl ich gar nicht hinwollte – weil es eben immer so war. Eine Pflichtveranstaltung, bei der erwartet wird, dass ich anwesend bin. Aber von wem?

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