Froh dabei zu sein.

Poisel

Die ersten Sonnenstrahlen, die durch die Schlitze des Rollladen blitzen. An einem neuen Tag älter und erwachsen werden. Die Hoffnung, alles erleben zu können. Aus dem Fenster auf die noch leeren Straßen blicken. Ein Kuss auf die Stirn und eine Umarmung, die einen dazu verleitet, am liebsten im Bett bleiben zu wollen. Die Geborgenheit spüren. Der Nachbar, der seine Autotüren zuknallt als hätte er mindestens zehn davon. Der Duft von warmen Waffeln, Schokosoße und frisch aufgebrühtem Tee. Sich ausgeschlafen und glücklich fühlen. Der Schlüssel, der nie da liegt, wo man ihn zuletzt gesehen hat. Der Brief, den man erhält und neue Perspektiven schafft. Der Stolz, den man für andere empfindet. Die Frage, ob man alle Zutaten für’s Abendessen zu Hause hat. Weiterlesen

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Rowan Coleman: Zwanzig Zeilen Liebe

»Wow«, sage ich, atemlos vor Glück. »Ben. Das ist er. Das ist der Tag, an dem alles beginnt.« Und irgendwie weiß ich, ganz gleich, was als Nächstes passiert, es wird wunderbar sein. (S. 397)

Zwanzig Zeilen für Hope

Liebe Hope,

in einem Leben mit der Krankheit Mukoviszidose gibt es keine Auszeit. Es ist keine Wohnung, die man abschließen und ein paar Tage verlassen kann, um Urlaub zu machen. Man nimmt es immer mit. Nichts ist naheliegender, als sich zu wünschen, „normal“ zu sein. Aber sind wir mal ehrlich, was ist denn schon normal? Normalität ist nicht das, was andere uns vorgeben. Die Medikamente, die Atemübungen, die Vorsicht und die Angst – das ist ein Teil deines Lebens und normal für dich. Bis auf den Zwischenfall, wegen dem du zur Genesung im Hospiz gelandet bist, hat es bisher doch ganz gut funktioniert.

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Colleen Hoover: Weil ich Layken liebe

Eigentlich stand dieser Roman unter keinem guten Stern, denn er hat von vorneherein schon zwei Schwachstellen, welche mich im Normalfall davon abhalten würden, überhaupt zu diesem Buch zu greifen. Da ich jedoch Colleen Hoover als Autorin kennen lernen wollte, sollte diese Geschichte den Anfang machen.

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